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Ortsgemeinde Hottenbach im Hunsrück

05.12.2020

Erster „Spatenstich“ für das neue Gemeindehaus

Noch im alten Jahr sollte es heißen: Der Umbau des Gemeindehauses hat begonnen. Zwar laufen derzeit noch viele Detailplanungen für den Umbau, aber wenn es dann richtig los geht, soll das Gemeindehaus auch soweit vorbereitet sein. 

Wer die letzten Tage am Gemeindehaus vorbeikam, dem konnte der mit Sperrmüll prall gefüllte orangene Container davor nicht entgehen. Was macht man bei einem Umbau zuerst? Man muss zuerst mal Platz schaffen, damit die eigentlichen Bauarbeiten überhaupt beginnen können!

Wegen Corona rief Ortsbürgermeister Brusius zunächst mal nur eine kleine Gruppe zur Hilfe. So gingen am vergangenen Samstag einige Gemeinderatsmitglieder und der Gemeindearbeiter zu Werk und sortierten zunächst mal die Dinge, die nicht mehr in Gebrauch genommen werden. Hier wurde man vor allem auf dem Speicher, der Behelfsküche im Untergeschoss und im Jugendraum fündig. Aber nicht alles kommt weg: So soll die neue Küche später im neugestalteten Untergeschoss wieder ihren Platz finden und muss fachmännisch abgebaut und sorgsam eingelagert werden. Wer eine geeignete Lagermöglichkeit anbieten kann, kann sich gerne an den Ortsbürgermeister wenden. Für Tische und Stühle hofft man noch einen Käufer und eine sinnvolle Weiterverwendung zu finden.

Gerade in der Bauvorbereitung steckt die meiste Eigenleistung, waren sich Planer und Gemeinde einig.  Hier liegt die Stärke der Dorfgemeinschaft, ist sich auch der Gemeinderat sicher. Nach der Landtagswahl im Frühjahr, wo im Untergeschoss des Gemeindehauses noch das Wahllokal eingerichtet wird, wird es dann mit dem Abriss des Vorbaus und dem Entkernen der vom Umbau betroffenen Räume weitergehen. Hier sind fleißige Helferinnen und Helfer gerne willkommen.

Wie geht es nun weiter? Der Winter soll dafür genutzt werden die erforderlichen Detailplanungen zu erstellen und die erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Dann hoffen Planer und Gemeinde noch in der ersten Jahreshälfte erste Aufträge für die eigentlichen Umbauarbeiten vergeben zu können.

Allen Beteiligten an diesem ersten Arbeitseinsatz sei ganz herzlich gedankt. Alle waren sich einig, dass dieses große Gemeinschaftsprojekt in den kommenden Jahren noch vieler williger und helfender Hände bedarf.